Bärlauch Pesto Selber Machen
Bärlauch Pesto Selber machen mit Pinienkernen und Parmesan. Das Bärlauchpesto ist in wenigen Minuten gemacht, wunderbar frisch und die perfekte Möglichkeit, saisonalen Bärlauch haltbar zu machen. Ein Hauch Zitronenabrieb sorgt für Frische, während gutes Olivenöl das Pesto besonders cremig macht – ideal zu Pasta, Brot, Kartoffeln oder als schnelles Upgrade für jedes Frühlingsgericht.

Ich nehme diese kurze Bärlauchsaison persönlich. Kaum ist Anfang März, fange ich an, bei jedem Spaziergang die Augen und Nase offen zu halten. Dieser ganz leichte Knoblauchduft in der Luft? Ja, Da ist er. Frühling.
Und ab dann wird’s obsessiv. Für mich beginnt mit Bärlauch einfach offiziell der Frühling – und nach diesem endlosen Grau nehme ich alles, was grün ist. Wer selbst sammelt, muss aufpassenBärlauch sieht seinen weniger freundlichen Doppelgängern nämlich erstaunlich ähnlich. Deshalb: entweder man weiß ganz genau, was man tut – oder man lässt es einfach und kauft ihn.
Was ich dann aber gerne mache: Bärlauch Pesto. Weil frischer Bärlauch sich nicht lange hält und ehrlich gesagt auch den ganzen Kühlschrank vollstink. Als Pesto bleibt er nicht nur länger frisch, sondern wird eigentlich noch besser.

Ich halte es dabei ziemlich simpel. In meine Version kommen Pinienkerne rein, ein gutes Olivenöl und am Ende etwas Zitronenabrieb, der alles ein bisschen frischer macht. Geheimzutat ist hier Miso Paste. Ein Trick, den ich von einem befreundeten Koch gelernt habe und ich sags euch, das wertet euer Pesto sowas von auf.
Knoblauch lasse ich übrigens komplett weg. Der Bärlauch kann das alleine ganz gut, danke.
Und dann hast du dieses Pesto, das irgendwie alles kann: unter Pasta, ins Risotto, auf geröstetes Brot, zu Kartoffeln oder einfach schnell irgendwo drauf, damit es nach mehr aussieht, als es ist.
Was, seien wir ehrlich, immer ein gutes Konzept ist.
Ja, du kannst sie durch Mandeln, Walnüsse oder Cashews ersetzen. Geschmacklich wird es dann etwas anders, aber immer noch gut. Pinienkerne bestelle ich übrigens online hier.
Meistens, weil es zu lange oder zu stark gemixt wurde oder die Pinienkerne zu dunkel geröstet sind.
Ja, einfach den Parmesan weglassen oder durch Hefeflocken ersetzen.

Wenn du das öfter machst, lohnt sich ein guter Stabmixer wirklich. Ein hohes Mixgefäß macht das Ganze deutlich sauberer (und weniger spritzig), und eine kleine beschichtete Pfanne ist perfekt, um die Pinienkerne schnell anzurösten. Die günstigsten Pinienkerne gibts übrigens hier.
Für mehr Bärlauch Rezept, schau die mein Bärlauch Risotto Thermomix oder meine Bärlauch Gnocchi ( Vegane Option) an. Auch mein Bärlauchbrot Rezept ist jedes Jahr ein Favorit.

Bärlauch Pesto Selber Machen
Bärlauch Pesto Selber machen mit Pinienkernen und Parmesan. Das Bärlauchpesto ist in wenigen Minuten gemacht, wunderbar frisch und die perfekte Möglichkeit, saisonalen Bärlauch haltbar zu machen. Ein Hauch Zitronenabrieb sorgt für Frische, während gutes Olivenöl das Pesto besonders cremig macht – ideal zu Pasta, Brot, Kartoffeln oder als schnelles Upgrade für jedes Frühlingsgericht.
Ingredients
- 2 Bund Bärlauch ca. 80 g
- 50 g Pinienkerne
- 50 g Parmesan oder Pecorino
- 100 ml Olivenöl
- grobes Meersalz
- 1 TL Miso Paste
- 1 TL Zitronenabrieb
- optional: 1–2 TL Zitronensaft
Instructions
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Bärlauch gründlich waschen und gut trocknen — wirklich gut trocknen. Nasses Pesto wird nicht besser, nur wässriger.
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Die Stiele entfernen, Blätter grob hacken und in ein hohes Gefäß geben.
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Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht goldbraun sind und anfangen zu duften. Kurz abkühlen lassen.
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Pinienkerne zusammen mit dem geriebenen Parmesan zum Bärlauch geben und alles mit einem Stabmixer pürieren. Dabei das Olivenöl langsam einlaufen lassen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
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Zum Schluss mit Salz, Miso Paste, Zitronenabrieb und optional etwas Zitronensaft abschmecken. Die Miso Paste ist optional aber ich finde es macht jedes Pesto SO VIEL besser.
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In ein sauberes Glas füllen und die Oberfläche mit etwas Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren.
