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omas Nusszopf mit Nussfüllung auf einem Stück Backpapier

Omas Nusszopf nach Landfrauen Rezept

Omas Nusszopf nach Landfrauen Art ist so saftig und dabei überraschend einfach gemacht. Dank Trockenhefe gelingt der Hefeteig ganz unkompliziert, auch ohne viel Erfahrung, und die selbstgemachte Nussfüllung mit Walnüssen und gehackten Haselnüssen sorgt für den klassischen Geschmack, den man vom Bäcker kennt.

Course brunch
Cuisine Deutsch
Keyword nusszopf landfrauen rezept, omas nusszopf
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 40 Minuten
Gehzeit 1 Stunde 30 Minuten
Total Time 2 Stunden 40 Minuten
Servings 12 Personen
Calories 200 kcal

Ingredients

Für den Hefeteig:

  • 525 g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 60 g Zucker
  • 225 ml Milch
  • 60 g weiche Butter
  • 1 Ei Zimmertemperatur
  • 1/2 TL Salz

Für die Nussfüllung:

  • 200 g gemahlene Walnüsse oder Haselnüsse
  • 100 g gehackte Haselnüsse
  • 150 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Rum
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Backkakao
  • optional: 1 EL Haselnussmus

Instructions

  1. Mehl, Trockenhefe und Zucker in eine große Schüssel geben. Milch und Butter in einem kleinen Topf nur leicht erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Mischung sollte maximal lauwarm sein – wenn sie zu heiß ist, war’s das mit der Hefe.
  2. Milch-Butter-Mischung zusammen mit Ei und Salz zum Mehl geben und alles zu einem Teig verkneten. Jetzt kommt der entscheidende Teil: kneten, und zwar richtig. In der Küchenmaschine etwa 10 Minuten, per Hand eher 15 Minuten, mit Schmackes. Der Teig sollte glatt, elastisch und leicht glänzend sein und sich vom Schüsselrand lösen.

  3. Fenstertest nicht vergessen: Wenn du ein Stück Teig dünn auseinanderziehen kannst, ohne dass es sofort reißt, bist du genau richtig.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

  5. Währenddessen die Füllung vorbereiten. Walnüsse, Haselnüsse, Zimt und Kakao in eine Schüssel geben. Sahne und Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat, optional das Haselnussmus unterrühren , kurz aufkochen lassen, Rum dazu, und dann über die Nüsse gießen. Alles gut verrühren, und die Masse etwas abkühlen lassen. Sie sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.

  6. Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck von etwa 45 x 30 cm ausrollen. Die Nussfüllung gleichmäßig darauf verteilen.

  7. Den Teig von der langen Seite her eng aufrollen, sodass eine lange Rolle entsteht. Diese der Länge nach halbieren und die beiden Stränge vorsichtig miteinander verdrehen, sodass die Schnittflächen nach oben zeigen. Die Enden zusammendrücken.
  8. Den Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, locker abdecken und noch einmal 25–30 Minuten gehen lassen.
  9. Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  10. Den Nusszopf auf mittlerer Schiene etwa 35–45 Minuten backen. Wenn er oben zu dunkel wird, einfach locker mit Alufolie abdecken und weiterbacken.

  11. Woran du erkennst, dass er fertig ist: Er sollte tief goldbraun sein und beim Klopfen leicht hohl klingen. Wenn du ganz sicher gehen willst, liegt die Kerntemperatur bei etwa 92–95°C.
  12. Den Zopf vollständig auskühlen lassen, bevor du ihn anschneidest – so schwer es auch fällt.

Tipps

  1. Wenn dein Zopf innen bisher gerne roh war, liegt das fast immer an zu hoher Temperatur bei zu kurzer Backzeit. Lieber etwas niedriger backen und dafür länger im Ofen lassen – das macht einen riesigen Unterschied.
  2. Die Füllung sollte nicht zu heiß auf den Teig kommen, sonst wird der Teig weich und lässt sich schlechter rollen.
  3. Und wenn du unsicher bist: fünf Minuten länger im Ofen schaden selten. Roher Hefeteig hingegen bleibt dir emotional länger im Gedächtnis.

Recipe Notes

Wenn du öfter Hefeteig machst, lohnt sich eine gute Küchenmaschine mit Knethaken wirklich.

Ein stabiles Nudelholz hilft beim gleichmäßigen Ausrollen, und eine Winkelpalette macht das Verteilen der Füllung deutlich entspannter.

Ein Küchenthermometer ist kein Muss, aber wenn du einmal damit gebacken hast, willst du es nicht mehr missen – gerade bei solchen Zöpfen.