Spekulatius Pralinen


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Für die Weihnachts-Bäckerei braucht man manchmal wirklich Nerven wie Drahtseile!

Ich kann euch gar nicht sagen wie ich neulich wieder am ausrasten war!

Und Backen ist eigentlich meine Seelen-Meditation!

Aber ehrlich! Ich musste meine Cranberry-Lebkuchen ungefähr 3 Mal mit Schokolade überziehen, weil die verdammte Kuvertüre trotz temperieren beim erkalten immer wieder graue Schleier bekam! 
ARGGHHH! Im Kopf legte ich mir schon zurecht, wie ich sie meinen Lieben als Triple-Chocolate Cookies mit Lebkuchen Kern verkaufen könnte. 
Als die dritte Lage Schokolade ebenfalls graue Flecken zeigte, ließ ich kurzerhand einfach einen Schauer an bunten Streusseln auf meine Lebkuchen-Herzen niederprasseln.
Toll, jetzt sahen sie aus wie das Ergebnis der KiTa – Weihnachtsbäckerei!
Gut, dass ich dafür rund 3 Stunden in der Küche gestanden habe! 
Oh Mann!! 
Da lob ich mir Trüffel! Einfach Zutaten mischen, fest werden lassen, zu Kugeln rollen und dann in Nüssen oder Kakao wälzen. Kein Temperieren, kein Ausrollen, keine nervöse Plätzchen-Wache vor dem Ofen, um festzustellen, dass die Plätzchen genau in dem Moment zu dunkel wurden, als du dann doch mal kurz ans Telefon musstest.
Nein! Darum spare ich mir die Trüffel und Pralinen Manufaktur auch immer als letzten Akt der Weihnachtsbäckerei! Denn da bin ich meistens mit den Nerven fertig und will einfach nur ein einfaches Never-Fail Rezept!
Und zu dieser Kategorie zählen diese herrlichen Spekulatius Pralinen auf jeden Fall.
 
Unter einer mit Kokosflocken umgebenen, knackigen Hülle aus weißer Schokolade verbirgt sich eine Masse aus Marzipan, geriebenen Spekulatius, feiner Orangenmarmelade  und *hicks* einem Schuss Rum und Amaretto! 
 
 
 
Ehrlich, diese Spekulatius Trüffel schmecken nach Weihnachten pur und haben echtes Sucht-Potential! Das Rezept ist wirklich super simpel und kann auch noch last last minute zubereitet werden!
Falls ihr feststellen solltet, dass sich  (zweibeinige) Mäuse an euren Plätzchenvorräten vergangen haben! :-) 
 
Für ca 30-40 Spekulatius Pralinen braucht ihr
 
200 g Marzipan
200 g Spekulatius-Kekse
1 Tl Lebkuchen oder Spekulatiusgewürz
2 El Amaretto
2 El Rum 
2 El Orangenmarmelade
200 g weiße Kuvertüre 
Kokosflocken 
 
Die Marmelade erwärmen. Die Kekse im Foodprocessor fein mahlen und das Marzipan raspeln. 
Nun alle Zutaten außer Schokolade und Kokosflocken miteinander verkneten, bis ein glatter, brauner Teig entsteht. Die Masse kurz durchziehen lassen und einstweilen die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Nun rollt ihr eure Spekulatius Pralinen und überzieht sie mit geschmolzener Schokolade. 
Anschließend rollt ihr eure Pralinen in Kokosflocken! Das macht sich geschmacklich sehr gut und sieht schön weihnachtlich aus! Zwecks Variation könnt ihr auch ein paar „nackt“ lassen, die Pralinen also nur mit weißer Schoki überzogen !

Mit diesem Rezept schließe ich die Pforten der diesjährigen Weihnachtsbäckerei! Ein frohes Fest, euch allen! 

 
 
Seid umärmelt,
Eure Kiki

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5 Kommentare

  1. Liebe Kiki,

    wow, sehen die lecker aus! Genau nach meinem Geschmack :) Schickst Du mir ein paar rüber?

    Liebe Grüße,
    Nadine

  2. Hey meine Kuvertüre-Kiki,
    uii lecker Pralinchen, ich will auch noch welche machen! Hab schon seit Wochen Earl-Grey-Pralinen aufm Plan und mir dafür extra total zuckersüße Kaffeezeit-Pralinenformen gekauft, kleine Teekännchen und so <3 Wurde mal wieder durch einen Blog angefixt, ähem.
    Zur Kuvertüre hab ich mal ne Frage an die Expertin :-) Wollte meine Kakaoplätzchen mit weißer Kuvertüre verzieren, und da ich ja ähnlich ticke wie du, dacht ich mir, mache ich ein Schüssken Cointreau rein. In die geschmolzene Kuvertüre. Sie ist geronnen und wurde klumpig :( Was meinst du, ist sie verbrannt, weil vielleicht doch das Wasserbad zu viel Grad erreicht hatte (eigentlich hab ich aufgepasst), oder war das ne Reaktion mit dem Alk? Da müsste man direkt mal den guten alten Chemielehrer von früher befragen… Im 2. Anlauf ließ ich den Alk weg und hab nur die Kuvertüre verarbeitet. Das nächste Mal nehm ich aber normale Schoki, die schmeckt besser und wird auch viel dünnflüssiger als Kuvertüre, damit man solche "Fäden" über die Kekse ziehen kann.
    Grüßle ^^

    • Hallo liebe Kathi! Schön von dir zu hören. Earl Grey Pralinen klingen hervorragend, besonders wenn du, wie du mal erwähnt hast, kein Fan von Marzipan bist. Hach und ich kann dir gar nicht sagen, wie ich mich schon abgeärgert habe mit Kuvertüre und Konsorten. Die ist aber auch launischer als ein menstruierender Teenager. Mit Alkohol pafümieren lässt sich reine Kuvertüre leider nicht wirklich ohne zu gerinnen. Das geht nur bei Ganache, wenn du Butter oder Sahne mit der Kuvertüre mischt. Zu heiß wird die Schokolade, wenn sie über 45 Grad hat. Das misst du am Besten mit einem Küchentermomether. Das Wasserbad sollte immer ca 60 Grad haben und…ach weißt du was ich schick dir mal einen Link. http://www.essen-und-trinken.de/topthemen/specials/schokolade/kuvertuere.html
      Hach du in der Theorie kenn ich meine Schokoladen Knigge schon aber aber in der Praxis gehts immer drunter und drüber. Jetzt habe ich zumindest herausgefunden, warum dunkle Kuvertüre trotz Temperieren beim Erkalten immer leicht schlierig wird. Meine Küche ist einfach zu warm. Na toll..dann geh ich nächstes Mal zum Pralinenmachen wohl einfach in den Fahrrad Keller. Meine Nachbarn halten mich glaub ich eh schon für bekloppt. :-)
      Ich wünsche dir ein frohes Weihnachts-Fest meine Liebe und gutes Gelingen bei deinen Pralinen!
      Sei geherzt,
      Kiki

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