Kürbis Orangen Suppe mit Ingwer


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Meine Familie lebt, bis auf den carnivoren Papili, seit einiger Zeit vegetarisch.
Ich finde es echt toll, wenn Menschen auch nach Jahrzehnte-langer Ess-Routine doch noch so überzeugt mit Altem brechen können, um sich kulinarisch noch einmal auf Neuland zu begeben.
So bin ich jedes Mal wieder gleichermaßen überrascht und begeistert wie meine Mamita, die wirklich meine ganze Kindheit und Jugend über eine bestimmte Koch-Routine, bestehend aus Traditions-Rezepten von Oma und dem ein oder anderen Maggi-Fix Auflauf, durchgezogen hat, jetzt mit Couscous, Beluga Linsen und Halloumi hantiert, als hätte sie nie etwas anderes gemacht! 
So schwört sie neuerdings auch  auf Ingwer und belehrt mich bei meinen Besuchen gerne mit der Beflissenheit eines Alfons Schuhbecks über die mannigfaltigen Heilwirkungen der Zauberwurzel, während sie gekonnt ein Risotto anrührt! 
 
Das neu erwachte kulinarische Interesse und die wachsende Experimentierfreude meiner Liebsten heißt für mich, dass ich an Weihnachten nun auch das ein oder andere „experimentellere“ Gericht auftischen und an den Klassikern ein bisschen herumschrauben darf, ohne dafür ein Stirnrunzeln oder ein gemurmeltes „gspinnert“ zu ernten! 
 
So habe ich heute die klassische Kürbis-Creme-Suppe mit etwas Weißwein,  frischem Orangensaft und Ingwer verfeinert, wodurch die natürliche Süße des Kürbisses hervorgehoben und der Suppe eine fruchtig-scharfe Note verliehen wird. 
 

 

Ein Hauch von Curry und Kurkuma gibt der Kürbis-Orangen – Suppe dann noch eine leicht exotische Würze und verleiht der Suppe, zusammen mit dem Kürbis, diese wunderschöne leuchtend orange Farbe!

 

Kürbissuppen Rezept

 

Und so ein schöner Klacks saure Sahne obendrauf darf an Weihnachten auch mal drin sein, nicht wahr? 
Die Suppe kam heute Mittag zusammen mit einem Laib Brot als Hauptgericht auf den Tisch und kam bei sämtlichen Familien-Mitgliedern sehr gut an, sodass trotz der riesigen Menge der Topf dann doch erstaunlich schnell leer war. 
Ich liebe ja Kürbissuppe in allen Variationen und fand auch diese cremig-fruchtige Version absolut überzeugend! Die Orangennote ist dabei nicht zu dominant, sondern sorgt eher für eine angenehme Frische und einen leicht fruchtigen Beigeschmack, der ganz wunderbar mit dem süßen Fleisch des Hokkaidos harmoniert! Wirklich sehr fein .
Oder, wie Johann Lafer sagen würde: „MHMmMhMmM…LEEEEEECKA! „
 
Für einen großen Topf Suppe /6 Portionen braucht ihr:
 
1 El Butterschmalz
1 Hokkaido 
1/2 Knollensellerie
2 Zwiebeln 
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer 
100 ml Weißwein
3 Orangen 
1 Möhre
1 Karotte
1 Kartoffel
1 Becher Sahne
900 ml  Gemüsebrühe
1 Tl Curry
1 Tl Kurkuma 
Salz, Pfeffer 
 
Alle Gemüse-Sorten waschen, schälen und würfeln. 
Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und zuerst Zwiebel, Knoblauch, Currypulver und Kurkuma, dann auch Möhren, Sellerie, Kürbis und Kartoffeln dünsten. Mit Weißwein ablöschen, Wein verkochen lassen und mit Brühe aufgießen. Nach Geschmack Pfeffer, Salz und gehackten Ingwer dazugeben und nun auch den Saft der 3 Orangen beifügen.
Alles ca 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Dann alles pürieren und zum Schluss die Sahne unterrühren.
Die Suppe schmeckt ganz hervorragend mit frischen Weißbrot und einem Klecks saurer Sahne.Weihnachtliche Grüße,

Eure Kiki 

 

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4 Kommentare

  1. Oh wie lecker, die Kombi kenn ich auch! :) Nomnom!

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