Ingwer Birnen Cupcakes mit gesalzenem Rum-Karamell


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Meine Schwester und ich waren als Kinder ganz schön crazy Typen!

Wir liefen den ganzen Tag barfuß im Wald herum, klauten Maiskolben vom Feld und grillten sie heimlich über einem selbstgemachten Lagerfeuer in der Kiesgrube. Wir übernachteten auch mal gerne im Freien, wobei wir nicht mal zum Zähneputzen nach Hause kamen, sondern das an der Wasserpumpe am Spielplatz erledigten.
Einmal ertappten wir dabei ein Liebespärchen, das wohl dachte die Spielplatzbank sei Spätabends ein idiotensicheres Versteck.
Tja, da hatten sie nicht mit uns gerechnet. Wir warfen ihnen entnervte Blicke zu…Bei der Abend-Hygiene wurde ich noch nie gerne gestört.
Inspiration für unsere Spielchen und ausschlaggebend für so manche vogelwilde Aktion, waren dabei unsere Märchenfilme. 
Unsere TV Kost bestand nämlich (abgesehen von Aktenzeichen XY und ein Fall für 2 Freitag Abends mit Oma) fast ausschließlich aus tschechischen Märchenverfilmungen.
Wir konnten sie irgendwann alle auswendig.
Dies war auch der Grund für unsere, für unser Alter höchst untypische, leicht antiquierte Sprache.
Ein absoluter all time favorite dabei. Die Hänsel und Gretel Verfilmung mit der Musik aus der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck. Neulich hab ich sie aus Zufall bei Youtube entdeckt (Hier entlang). Da musste die Zulassungsarbeit kurz ruhen – Kiki guggt jetzt erst mal Hänsel und Gretel. 
Da Großmutter Griselda, die Hexe,  ein wahrer Bake-o-holic ist, muss Gretel Tag und Nacht in ihrer Backstube schuften, während der arme Hänsel im Käfig mit Kuchen gemäßtet wird.
Schon damals war ich eher fasziniert als verängstig angesichts ihrer Tortenschlachten und der ganzen brodelnden Hexenküche. Da hätte ich gerne Mal Gretel gespielt.
Heute bin ich laut Mr. Kanada wohl eher Großmutter Griselda und er Hänsel und Gretel in einem.
Nun ich fühle mich geehrt, denn ja, sie ist mein großes Idol.
Gut…..Also in der 57. Minute bekommt Griselda dann jedefalls einen halben Orgasmus, als sie in ihrem Hexen-Back-Buch ein Rezept für eine Ingwer-Torte mit Birnen findet.
Wir alle kennen dieses Gefühl wohl (Stichwort: Pinterest-Porno)…
Und da sie mich mit ihrem Elan wieder einmal total inspiriert hat, hab ich mich sofort ans Werk gemacht, es ihr gleich zu tun,
Nur gibt es bei mit die Cupcake-Version des 21. Jahrhunderts. Und ich habe auch noch ein paar andere Schikanen eingebaut…
Sprich:
Ein super-saftiger Ingwer-Birnen-Muffin mit einem leichten Schmand-Sahne Topping,
 von  dem wir eine großzügigen Ladung hausgemachtem, gesalzenen Rum-Karamell herunterrinnen lassen.


Das ist die Photo-Version:
Schön brav und gediegen….

Ingwer Birnen Cupcakes mit Karamell

 Und das ist die Version mit so viel Frosting und Karamell-Sauce, wie ich WIRKLICH möchte.
Topping eats Muffin….Lieber schnell rein in den Mund!

Ingwer Birnen Cupcakes mit Salzkaramell



Hach, die sind aber auch verboten lecker!

Feurig wie Hexe Griselda, sanft und süß wie Gretel und dann dieser samtige, zartschmelzend- buttrige Rum-Salzkaramell…
Wenn, das von der Regenrinne des Knusperhauses tropfen würde, dann säße ich wohl sofort im Hexen-Käfig.
Sie gehen jedenfalls als Griselda Cupcakes in meine Back-Historie ein.
Denn zu denen könnte selbst der pappsatte Hänsel nicht nein sagen……, oder?

Birnen Cupcakes mit Karanell

Nein, echt nicht!
Und wenn euch jetzt auch schon das Wasser im Mund zusammenläuft, dann komm ich jetzt am besten sofort zur Sache:

Das Karamell könnt ihr schon vorbereiten, damit ihr nicht warten müsst, bis es abkühlt.
Es wird evtl. etwas Karamell überbleiben – Aber das ist sowieso eine super Sache:
Hm….so ein Löffel gesalzenes Rum – Karamell auf Vanilleeis? Jep, das Zeug sollte man sowieso auf Vorrat haben.

Für 16 -18  Cupcakes braucht ihr :

250 g Mehl
2 1/4 Tl Backpulver
170 g Butter, Zimmertemp.
1/2 Tl Salz
1 Birne
3 Eier, Zimmertemp.
280 g Zucker
80 ml Milch
45 g-Sück Ingwer fein gerieben
1 El Vanille-Extrakt

Für das Frosting:
1 Becher Schmand
1 Becher Sahne (oder 2, wenn ihr ordentliche Häubchen auf allen Cupcakes wollt)
2 Päckchen Sahnesteif
2 El Zucker
1 Tl Ingwer-Pulver
etwas Vanillearoma

Für das gesalzene Rum-Karamell

300 g Zucker
80 ml Sahne
1/4 El Zitronensaft
3 El Butter
1,5 El Rum
2  Prisen Salz

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen. Butter, Vanille, Ingwer und Zucker ca 5 Minuten cremig aufschlagen. Dann nach und nach die Eier für jeweils 30 Sekunden unterrühren (nach jedem Ei ein El Mehlmischung). Dann das Mehl und die Milch abwechselnd in 3 Teilen zu der Buttermischung geben. Zuletzt die Birnenstückchen unterheben.
In die gefettete Muffinform geben und ca 12-15 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Die Muffins abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Für das Karamell Zucker mit Zitronensaft und 80 ml kaltem Wasser in einer hellen Pfanne vermischen und auf mittlerer Hitze ca 8 Minuten köcheln lassen, bis die Mischung am Rand schon leicht braun wird. Dabei nie rühren sondern die Pfanne nur etwas hin und her schwenken. Die Hitze reduzieren und warten, bis das Karamell eine schön golden-braune Farbe bekommt.
Dann die Butter einrühren und ca 2 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
 Nun Löffel für Löffel die Sahne einrühren und rühren, bis eine glatte Masse entsteht.
Die Pfanne vom Herd nehmen und Rum und Salz einrühren.
Das Karamell nun evtl durch ein Sieb geben und abkühlen lassen.

Für das Frosting einfach Sahne mit Ingwer, Vanille, Sahnesteif und Zucker steif schlagen, den Schmand unterrühren und mit einem Spritzbeutel schöne Hauben auf die Muffins aufspritzen.
Zum Schluss die Cupcakes nach Belieben mit Karamell besprenkeln.

Voilá!

Hmm…ein Biss in diese göttlichen Küchlein lassen mich wirklich alles Böse auf der Welt vergessen.
Zuerst süß, saftig, cremig,  dann auf einmal eine leichte Schärfe von Ingwer und am Ende kommt dann noch  dieses leicht alkoholische und Salzige im Abgang.

Ich flipp aus!

Mr. Kanada zufolge, die besten Cupcakes, die er je gegessen hat! Ich durfte nicht mal welche verschenken!
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
Lasst es euch gut gehen!
Eure KIki

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2 Comments

  1. Bei der Zubereitung des Frostings ist irgendwie der Schmand nicht erwähnt… wird der einfach nur noch untergehoben? :)

    • Hallo Josefine! Oh my dear, das ist mir gar nicht aufgefallen! Ja, der Schmand wird nach dem steifschlafen der Sahne mit dem Handmixer untergerührt!
      Sorry – das wird sofort ergänzt!Danke für den Hinweis!!
      Vlg Kiki

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