Dark Chocolate & Whiskey Cake


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Ich war ja vor ein paar Wochen in Irland unterwegs!
Und, wie befürchtet, war das Wetter wirklich absolut bescheiden! Windig, eiskalt und Regen.
Die meiste Zeit verbrachten wir also zugegebenermaßen Cider-schlürfender Weise in Dublins sagenhaften Pubs…
Jep,  wir sind total versandelt… Und dazu brauche ich nicht einmal das Video zu sehen, auf dem ich, Salt&Vinegar Chips aus meinem Hut essend, durch die Straßen taumelte und „Galway Girl“ gröhle.

Da mir schon schwante, dass wir  bei all den Pubs und feinen Restaurants Schwierigkeiten haben würden, Touri-mäßig in die Puschen zu kommen, habe ich in weiser Voraussicht schon von Deutschland aus eine Tour für uns gebucht !
Angesichts des miesen Wetters ärgerten wir uns schon ein bisschen über unsere „voreilige Verpflichtung“ . Mir graute dabei besonders vor der 2-stündigen Klippen-Wanderung.
Aber hey, das Glück war mit uns, denn am Morgen der Tour grüßte uns ein strahlend blauer Himmel!
Die Tour führte uns zunächst nach Limerick und dann zu den Cliffs of Moher, Galway und Burren….
Absolut einmalig!

 

 

 

 

Aber eine ziemlich steife Brise wehte uns da den ganzen Tag um die Ohren!
Deshalb gab es bei der Ankunft erst mal eine schöne Tasse Irish Coffee mit ordentlich Whiskey.

Übrigens: Es lebe der Irische Whiskey!!

Den haben wir lustigerweise der Kirche zu verdanken. Vermutlich haben nämlich irische Mönche das Geheimnis der Destillation von ihren Missionsreisen mitgebracht.

Zum Leidwesen der Iren war es jedoch Schottland, das das erste schriftliche Dokument, in dem von Whiskey die Rede ist, vorweisen kann.

Noch heute streiten sich diese beiden Whisk(e)ynationen darum, in welchem der Länder  das so genannte Lebenswasser seinen Ursprung fand.
Der Irish Whiskey schreibt sich jedenfalls aus Abgrenzungsgründen im Gegensatz zum Schottischem mit „e“.
Trotzdem weist er viele Parallelen zum Scotch Whisky aus Schottland auf, was wohl auf die geographische Lage, sowie das Klima zurückzuführen ist.
Aber während die Schotten fast ausschließlich zweifach destillieren, herrscht in Irland die dreifache Destillation vor.
Interessiert euch das? Nein? Ok, wir können auch über Schokolade sprechen.Wer öfter bei mir vorbeischaut weiß ja, dass ich ein Faible für alkoholisches Naschwerk habe….
Das habe ich wohl meinem lieben Opa zu verdanken, der mir schon im zarten Alter von 6 Jahren heimlich Mon Cherie und Pflaumen in Madeira zugesteckt hat.
Und Verbotenes ist halt einfach immer am besten. Und auch jetzt, da ich meine edlen Tropfen und Konsorten ganz legal erstehen kann, haftet dieser Kombination von edler Schokolade und Hochprozentigem einfach noch dieses Gefühl von Verbotenem, von Dekadenz und Skandal an.Bei der Heimkehr von Dublin war ich jedenfalls noch voll auf dem Whiskey Trip und mir war sofort klar, was als nächstes auf meiner Back-Liste steht:
Dieser ultimativ saftige Schokoladen Whiskey Gugl!

Wie der Name schon verrät, wirds hier etwas hochprozentig.
Wobei „etwas“ wohl die Untertreibung der Woche ist.
Dieser Gugl aber stellt nämlich alle vergleichbaren Versionen in den Schatten.
Ich sage nur: 240 ml….PLUS mehr zum Tränken.
Aber keine Angst, der Kuchen schmeckt nicht NUR nach Whiskey.
Denn die Alk-Aromen werden vereinigt mit reichlich dunkler Schokolade und starkem Espresso.
Wenn ihr mich fragt, die perfekte Kombination!
Ich hätte schon den Kuchenteig mit dem Strohalm aus einem Martini-Glas schlürfen können.

Aber nein, warten lohnt sich hier!
Denn gebacken und nochmals mit Alkohol getränkt entsteht etwas absolut göttliches:

 

 

 

Massig Schokolade und eine Piraten-Portion Whiskey….Diese Mischung macht den Gugl zu dem perfekten Seelentröster und Mitbringsel bei der nächsten Liebeskummer-Emergency Sitzung mit der besten Freundin.

Solltet ihr den Chocolate & Whiskey Cake im Rahmen einer emotional stabilen, normalen Kaffeerunde servieren, dann
warnt eure lieben Gäste aber vor! Nach so zwei Stücken sollte man nämlich vielleicht lieber zu Fuß nach Hause gehen!
Man sagt zwar der Alk bäckt sich raus …aber hier bin ich mir gar nicht mal so sicher.

Für eine große Gugl Form Chocolate & Whiskey Cake:
adaptiert nach; Molly Wizenberg: A homemade life

250 g Mehl
400 g Zucker
150 g Schokolade (75%)
2 El Kakaopulver
230 g Butter zimmerwarm
2 El Espressopulver oder 3 EL Instant-Kaffee
240 ml Whiskey+ 3-4 El fürs Tränken
3 große Eier
1 El Vanille-Essenz
1 Tl Natron
1/2 Tl Salz

Ofen auf 160 Grad vorheizen und eine Gugl-Form fetten.
Die Schokolade überm Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen. Espresso und Kakaopulver in einen Messbecher geben und bis 240 ml-Marke  mit heißem Wasser auffüllen. Dann den Whiskey und das Salz zugeben und abkühlen lassen.
Die Butter mit dem Zucker ca 5 Minuten cremig schlagen, dann nach und nach die Eier (+1 El des Mehls pro Ei, damit der Teig nicht gerinnt) unterrühren.
Danach die Vanille, das Natron und die geschmolzene Schokolade einrühren. Nun gießen wir ein drittel der Whiskey Mischung in den Teig und schicken 1/3 des Mehls hinterher. Das wiederholen wir, bis der gesamte Whiskey und das Mehl im Teig sind.
Der Teig wird ziemlich flüssig sein. Aber keine Sorge, das geht schon klar.
Nun ab in die gefettete und bemehlte Form und rein in den Ofen.
Der Kuchen brauchte bei mir 1h 10 Minuten.
Macht einfach nach 55 Minuten einmal den Stäbchentest.

Nach Ablauf der Backzeit lasst ihr den Kuchen 15 Minuten auskühlen und stürzt ihn dann aus der Form. Nun tränken wir unsre kleine irische Schoko-Bombe noch mit ca 3-4 El Whiskey.

Et voila!
Einfach der beste Kuchen für die ersten kalten Tage im Herbst, denn der wärmt so richtig schön von innen!

Am besten gönnt ihr euch dazu einen Klecks Sahne oder eine Kugel Vanilleeis.
Oder gar einen Irish Coffee?…Hicks..Dann tanzt die Kaffee-Runde wohl bald auf den Tischen.

Der Kuchen hält sich übrigens ewig. Wir aßen über eine Woche daran und er wurde einfach immer besser.
Wenn ihr also heute backt, dann ist eure Feierabend-Stimmung für eine ganze Woche gerettet.

Damit wünsche ich euch einen guten Start !

Eure Kiki

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16 Kommentare

  1. Hey Kiki, du kleine Schnapsdrossel 😀
    Du bringst mich echt in ein Dilemma. Ich kann doch nicht mit Alkohol backen, aber deine Kuchen sehen sooooo verführerisch aus. Hm, aber beim nächsten Abend mit den Mädels (ohne Männer und Kinder) macht sich so ein Kuchen mit ein paar Umdrehungen bestimmt super 😀
    Wünsche dir noch eine tolle Woche!
    Liebste Grüße,
    Kimi

    • Ui…Ja das ist tatsächlich ein Dilemma! Wer bäckt schon gerne für sich ganz alleine? Aber allein der Kuchen ist echt schon ein Grund das Kaffeekränzchen mal zur kind-und männerfreien Zone zu erklären
      Vlg Kiki

  2. Boah, wie gut der aussieht! Ich sterbe!!!
    Wunderschöne Fotos auch. Ich liebe Irland und bei den Bildern bekomm ich direkt Fernweh, die Cliffs of Moher sind so schön, trotz der ganzen Touristen und Galway mochte ich fast noch lieber als Dublin. Meine lustigste Pubnacht hatte ich in einem Minidorf in der Nähe von Killarney. Aaaah, Flashback! Ich will mich jetzt nach Irland beamen. In Dublin war ich mal in der Old Jameson Destillerie und habe dort sogar ein Zertifikat erhalten, weil ich mich durch verschiedene Whiskey-Sorten durchgetestet habe, hahaha. Was ich auch Bombe fand, war Baileys Cheesecake. Habt ihr den auch mal gegessen? Wir haben inzwischen verschiedene Varianten getestet und ich find die mit Kekskrümelboden und ungebackenem Cheesecake-Belag mit extaviel Baileys am liebsten. Omnomnom…

    Liebe Grüße
    Melissa

    • Hey Melissa..Danke dir !.Ahhh in der Destillerie waren wir auch! Das war genial! Mir fällt es aber immer extrem schwer harten Alkohol pur zu genießen bzw dann auch noch verschiedene Nuancen herauszuschmecken. Bin dafür meist zu sehr damit beschäftigt mein Gesicht nicht zu krass zu verziehen. Baileys Cheesecake? Mon dieu! Nein, den haben wir leider nirgendwo bekommen! Aber den hab ich auch schon mal selbst gebacken und ich bin da ganz deiner Meinung: Beim Backen verfliegt irgendwie immer der ganze Baileys Geschmack…zusammen mit all den schönen Umdrehungen. :-( Aber dafür gabs reichlich Scones, Irish Coffees und Toffee&Walnut Puddings.
      Oh mensch, ich würd schon allein für die Pubs wieder nach Irland fliegen! Und wie schnell und ungezwungen man dort mit Einheimischen ins Gespräch kommt…ohne dabei aber je auf die aufdringliche Art angequatscht zu werden.Genial! Weißt du noch den Namen des kleinen Dorfes, in dem ihr eskaliert seid? Wir wollen nächstes Mal auch ein Auto mieten und eher in kleinen Dörfern absteigen. Dublin ist schon aufregend und interessant, aber der wahre Charme Irlands liegt halt doch einfach in der Landschaft, nischt? !
      Liebe Grüße auch von mir,
      Kiki

    • Hey Kiki,

      ja, purer, harter Alkohol ist auch gar nicht mein Ding. Habt ihr auch die unterschiedlichenb Sorten probiert? Der schottische war SO schrecklich! (Vermutlich haben die einen exta-widerlichen genommen. 😉 Toffee&Walnut Pudding?! Klingt fantastisch!!! Wirst du das hier nachbauen? Ich würd mich über ein Rezept sehr freuen!
      Ja, ich fand das auch so schön, wie schnell man in Pubs angequatscht wird. In Dublin war das nicht so der Fall, aber in den kleinen Städten und Dörfern auf jeden Fall. Leider hab ich absolut keine Ahnung mehr, wie das Dorf hieß, in dem wir in diesem tollen Pub waren. Irgendwo in der Nähe von Killarney, glaube ich. Das war eher so ein Zufallstreffer! Aber ich denke, dass es überall solcher kleinen, netten Dörfer gibt, wo die Einheimischen so nett sind.

      Liebe Grüße
      Melissa

    • Hey Melissa,
      HAHAA:…ja der schottische Whiskey! Oh, Mann ich musste da so mit mir kämpfen….Aber ist ja klar, dass bei dem Vergleich der irische fast lieblich wirkt..Ich glaube auch, dass sie das extra machen. Du ich habe tatsächlich ein Rezept dafür und habe auch vor das nachzubacken! Ich schick dir auf jeden Fall einen Link, wenns soweit ist!
      Ich wünsch dir ein schönes Wochenende,
      Vlg Kiki

  3. Dein Kuchen be-geist-ert mich sooo wahnsinnig, wie mich auch die Cliffs of Moher be-geist-ert haben! Ich durfte dort einen wahrlich wunderschönen Moment erleben, der mich Glückseligkeit erleben ließ. Und das vermute ich bei deinem Kuchen auch! :-) Danke! :-)
    Liebe Grüße
    Maria!

    • Ich danke dir Maria! Ja, die Klippen sind ein Ort, an dem wirklich jeder einmal gewesen sein sollte. Dort übermannt einen die wilde Schönheit der Natur und die Kraft der Elemente! Da merken wir mal, wie klein wir eigentlich sind! Bei dem Kuchen ists ähnlich hehe: Da erliegt man auch der magischen Kombi von Whiskey und Schokolade ..Widerstand ist zwecklos :-) Hehe
      Vlg Kiki

  4. Oh my goodness… Das sieht ja mal wieder verboten lecker aus! Und wie der Kuchen glänzt… hmmmpf ein Stück davon — SOFORT!! Hab gestern nen Karamell-Apfel-Käsekuchen mit Streuseln gebacken, aber außer mächtig gibt der net viel her… Da bin ich fast schon traurig wenn ein aufwändigerer Kuchen (3x in den Ofen) kein Knaller geworden ist.
    Ich will auch uunbedingt mal nach Irland, suuperschöne Bilder! Und rote Haare will ich auch mal wieder haben 😉
    Dieses Jahr haben wir eine Intensiv-Womotour Nordwest-USA und Canada gemacht <3 Ein wundervoller Urlaub! Aber ein 2. ist da nicht mehr drin. Naja, man darf ja Träume und Pläne haben :-)
    LG Kathi

    • Vielen Dank liebe Kathi! Das kenne ich…wenn man stundenlange in der Küche schuftet, nur um festzustellen, dass so ne Nutellasemmel jetzt fast geiler wäre. Tja, mit Rezepten ists halt wie mit Männern. Die sehen auf den ersten Blick einfach auch zum Anbeissen aus und fühlen sich für den Moment einfach perfekt an und dann, sobald man rangeht und es ernst wird, stellt man fest, dass die ganze Sache eigentlich nur schöner Schein ist und das Innenleben ziemlich öde ist.Mir gehts immer so bei gekauften Cupcakes oder gar Buttercremetorte.. Karamell Apfel Käsekuchen klingt ja eigentlich recht gut…hm…schade sowas!!
      Achja Irland! Ich würde am liebsten sofort zurück…Wo warst du denn in Kanada? War dieses Jahr auch zum ersten Mal …..Diese grenzenlose Natur! Besonders auch die Freundlichkeit der Kanadier hat mich total vom Hocker gehaut! Kam mit mit meiner direkten Art echt manchmal vor wie ein richtiger Rüpel!
      Gings dir da auch manchmal so?
      Vlg Kiki

    • :-) Die Nutellasemmel! By the way: Mit oder ohne Butter drunter? Ich bin für ohne, purer Genuss muss sein! Der Männervergleich ist ja auch witzig. Du kommst auf Sachen *lol* Aber nicht dass dein Mr. Canada das liest!
      Sowas wie Cupcakes oder Buttercremetorte kauf ich nie, bei mir setzt alles gleich an weißte 😉 Ich verrate dir jetzt mal was, aber net lachen: Ich hab noch nie Cupcakes gegessen!! Ohne Witz! Ich mein, sind ja auch nur Muffins mit Creme drauf.
      Ah ich dachte irgendwie du warst schon öfter in Kanada. Hab ich bestimmt zu unaufmerksam deinen Blog gelesen 😉 Aber hat sich nach nem tollen Urlaub angehört bei dir! Wir waren in Vancouver, Clearwater, Jasper, Kamloops, Waterton Lakes NP (wuuuunderschön!!). So tolle Landschaften und Natur soweit das Auge reicht, wir waren und sind auch sehr beeindruckt! Wollen unbedingt nochmal nach Kanada. Vielleicht wenn die schönen Seen nicht zugefroren sind 😉 Aber das kam auch sehr gut auf den Bildern muss ich sagen. Das mit der Freundlichkeit stelle ich (immer wieder) in den USA und jetzt auch in Kanada fest. Genau, da komme ich mir auch immer so… gesellschaftsscheu vor! Beispielszene: Wir sind in nem Shop in einer Mall, wollen nur bissl gucken. In D würde man ein knappes Hallo sagen und wenn man Glück hat kommt ne Antwort. Aber dort wurde gleich ordentlich Small Talk geführt, so richtig mit Interesse! Und wenn man den Laden verlässt, wäre das in D ein knappes Tschüss, meistens ohne den Verkäufer anzuschauen. Nein – dort war es "schön dass wir geredet haben, wünsch dir nen tollen weiteren Urlaub und nen guten Heimflug!" … Schon krass. Dort wird Gesellschaft und Kommunikation zelebriert und gepflegt, bei uns wird das gemieden, leider. Deswegen zieht es uns öfters über den großen Teich 😉 Aber Kanada war auch Premiere.
      Puh wasn langer Kommentar, hätt ich doch mal ne Mail geschrieben! Wobei – Risk of Sprechdurchfall! *g*
      Liebe Grüße
      Kathi

    • :-) Ohne Butter, natürlich! Wer macht denn sowas?? Herzinfarkt ahoi!!???
      Du, bei den gekauften Cupcakes hast du nichts verpasst. Besonders bei denen in den USA und in Kanada.Das ist Butter pur und das kann ich wirklich absolut nicht haben…soviel Selbst-Respekt hab ich dann doch noch. Denn auch ich muss mich leider ab und an wirklich ziemlich abquälen,um solche Pfunde dann wieder loszuwerden..Besonders nach dem Kanada Urlaub bin ich mit stolzen 3 Kilo mehr zurückgekommen. Ich sag nur Poutine…und all der gute Wein Abends am Steg!!! Naja…man muss die Kurven ja auch füttern :-) Das sagt zumindest Mr. Kanada. Das Goldstück!
      Du hast in der Tat schon viel mehr von Kanada gesehen als ich. Aber wir wandern ja nächstes Jahr eh komplett aus und dann werd ich mir erst mal alles genau anschauen. Besonders reizt mich Vancouver Island. Da würde ich gerne meine Zelte aufschlagen. Mein Holder geht ja auf die Pipelines und das ist ein absolutes Zigeunerleben! Dann werden wir wohl für ne Zeit zu Canadian Gypsies. Öfter mal was Neues! Die Supermarkt Szene kommt mir sehr bekannt vor! Und oft muss man sich da erst mal ein bisschen selber in den Arsch treten, um dann auch richtig darauf einzugehen. Aber nach ein paar Tagen bekommt die Deutsche Kruste dann schon ein paar Risse und man geht selbst schon ganz anders auf Fremde zu. Trotzdem – uns Deutschen muss man eines lassen: Wenn wir dann mal jemanden wirklich an uns ran lassen, dann entwickeln sich meist sehr tiefe Freundschaften. Wir brauchen halt länger um mit jemanden warm zu werden! Aber dann wird der Andere auch nicht so schnell fallen gelassen. Was Small Talk betrifft, bin ich jedenfalls ne absolute Niete. Da sollte es mal nen VHS Kurs geben! Ich werd immer recht schnell richtig persönlich. Wie können die Amis und Canadians nur alle so gutgelaunt und wortreich über absolut NICHTS reden und dir trotzdem das Gefühl geben, sie hätten dir die Story des Jahrhunderts erzählt. Naja, wenn ich den Dreh raushabe, schreibe ich mal ein Tutorial! :-)
      So…Jetzt haben wir mal eine Runde die Kommentarspalte geflutet! Naja…auf meinem Blog hab ja Gott sei Dank ich das Sagen!
      Ich wünsch dir einen wunderschönen Nachmittag! Bei uns kommt sogar gerade die Sonne raus!
      Ab in die Hängematte!!
      Eine dicke Umärmelung,
      Kiki

  5. Hallo Kiki,
    dein Whiskey Kuchen sieht so lecker aus, den musste ich einfach nachbacken. Am Anfang sah alles perfekt aus – aber dann… nach der ersten Stäbchenprobe fing er an zusammen zu fallen. Als er dann fertig war ist er ganz eingefallen so dass ich ihn kaum stürzen konnte. Die Kuchenreste, die ich aus der Form gekratzt habe schmecken super lecker. Aber die Optik. Gibt es da einen Trick? Wir lassen uns den Kuchen trotzdem schmecken und ich starte später einen neuen Versuch. Das könnte doch auch als Muffins funktionieren, oder?
    Liebe Grüße
    Tanja

    • Hallo Tanja,
      Huch, was ist denn da wohl passiert? So ein Jammer! Mal sehen, ob ich dir helfen kann.
      Wenn ein Kuchen nach oder sogar schon unter dem Backen zusammenfällt kann eines der folgenden Dinge schuld sein:
      – man hats mit dem Backtriebmittel übertrieben ( 1 Tl Natron s.o) oder dein Backtriebmittel war abgelaufen
      – man hat während des Backvorgangs den Ofen geöffnet,
      – man hat den Teig zu lange gemixt
      oder dein Ofen hatte nicht die richtige Temperatur.
      Das sind jetzt so die Gründe die mir auf Anhieb einfallen könnten. Hast du den Teig evtl vor dem Backen nach etwas rumstehen lassen?
      Der Whiskey Chocolate Kuchen ist wirklich eines der Rezepte die ich selbst öfter backe also die Zutaten und Maße müssten korrekt sein. Vielleicht helfen dir ja meine Hinweise ein bisschen!
      Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen Schützenhilfe geben denn dieser Kuchen liegt mir wirklich ganz besonders am Herzen und es wäre doch gelacht wenn wir nicht gemeinsam auf des Rätsels Lösung kommen würden!
      Vlg Kiki

    • Danke Kiki für deine Tipps. Beim nächsten Mal probiere ich es mit weniger rühren und etwas mehr Temperatur. Dann muss es klappen! Habe übrigens beim Familientreffen in Glonn von deinem Blog erfahren 😉 jetzt arbeite ich mich langsam durch deine leckeren Rezepte.
      Liebe Grüße Tanja und Christian

  6. Pingback: Espresso Nuss Gugelhupf mit Nougat und Eierlikör

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