Blaubeer Pfifferlings Ragout mit Kokos Kartoffelpüree


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Ich dachte bisher eigentlich mein Englisch sei sehr gut.
Bis ich dann neulich beim Spazierengehen Mr Kanada von meinen Dinner-Plänen erzählen wollte.
“ Guess, what we´re having for dinner, babe! I found this awesome basket of…öhmm you know the orange ones…Pfifferlinge halt. Weißt schon…“
Ne, weiß er nicht….Anstatt dessen prasselte ein Schauer englischer Pilz-ology auf mich ein:
What babe?? Porcini, king oyster, portobello ???
Äähmmm..ja, ich hol dann mal das Vokabelheft raus.
Klaffende Wissens-Lücke !! Und das als Foodie….
Nach einem erfolglosen Versuch einen Pfifferling zu tanzen, kam mir dann die zündende Idee:
„Die, bei denen du immer auf Sand beisst !!“
„Ah…Chanterelle?!?!“
Bingo!
Genau die gibts heute. Und zwar als Ragout mit …*Trommelwirbel* Blaubeeren.
Ja, schon klar. Jetzt komm ich schon wieder mit Blaubeeren daher :-)
Aber ich kann im Moment einfach nicht vorbeigehen an den kleinen Power-Beeren.
Ich will einfach jeden Tag ein „blaues Wunder“ erleben.
Und die Zeit ist eh bald wieder vorbei.
Und die Kombi mit den Pfifferlingen ist richtig pfiffig. Pfiffige Pfifferlinge..Schenkel-Klopfer, oder.
Ok, ihr lacht dann einfach später.
Dazu gabs jedenfalls  ein feines Kokos-Kartoffelpüree.

Ein wunderbar raffiniertes, schon leicht herbstliches Mahl – Und das ganz ohne Fleisch.

 

 

Für 2 Personen
Blaubeer Pfifferlings Ragout:

600g Pfifferlinge
1 Schälchen Blaubeeren (200g)
1 El Mehl
1 -2 El Butterschmalz
1 Zwiebel, fein gehackt
6 El Weißwein
100 ml Brühe
1 Becher Schmand (Alternativ 200 ml Sahne)
Salz, Pfeffer
2 Zweige Thymian (1 Tl )
evtl 1-2 El Zitronensaft

Die Pfifferlinge gründlich putzen. ( So geht das am Besten. Klick )
Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Pilze darin anbraten. Zwiebelwürfel zugeben und ca 5 Minuten dünsten. Mit Mehl bestäuben und Wein und Brühe ablöschen. Ca. 2 Minuten aufkochen lassen. Thymian zugeben und etwas abkühlen lassen, bevor ihr nun auch den Schmand unterrührt. Zuletzt die Blaubeeren waschen und unterrühren und mit Salz, Pfeffer und evtl etwas Zitronensaft würzen.

Kokos-Kartoffelpüree:
für 2 sehr gute Esser, reicht auch locker für 4

750 g mehligkochende Kartoffeln
200 ml Kokosmilch
60g  Butter
Salz und weißer Pfeffer nach gusto

Kartoffeln ca 25 Minuten gar kochen. Butter und Kokosmilch erhitzen und warm halten. Die Kartoffeln schälen und in den Foodprocessor zusammen mit Salz, Pfeffer und der Butter-Kokosmilch pürieren. Wer keinen Processor hat, nimmt die Kartoffel-Presse oder einen Pürierstab.
Noch warm zusammen mit den Ragout servieren.

Dazu passt ein schönes Glas grüner Veltliner oder Weißburgunder.
Ich finde diese Blaubeer Pfifferlings-Ragout ist einfach der perfekte Start in ein sommerliches Wochenende.
Wer keinen Kokos mag, kann das ganze einfach mit normalem Kartoffelpüree oder auch Semmelknödeln servieren.
Auch ein schönes Stück Schweinefilet oder Hähnchenbrust kann ich mir ganz wunderbar dazu vorstellen.
Was meint ihr ?
Also ich geh noch mal meine neuen Pilz-Vokabeln durch.
Chanterell…das wär auch ein toller Mädchen-Name, was meint ihr?

Seid mir gegrüßt ihr Lieben,
Eure Kiki

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5 Kommentare

  1. Mhhhh das klingt soooo lecker und aussehen tut es auch super yummy:-)
    Viele liebe Grüße
    Sia

  2. super!
    jetzt wächst sowieso beides im Wald, die schönsten Eierschwammerl (Vokabelheft!) und die blauesten Heidelbeeren, zumindest dort in den Bergen, von wo ich leider gestern wieder zurück musste…
    lg

  3. Das sieht echt lecker aus! Und wirklich eine interessante Kombination.
    Ich kann mir das gar nicht zusamen vorstellen 😉

    Liebste Grüße,
    Nina von http://good-morningstarshine.blogspot.de/

  4. Hallo Nina. Ja es klingt etwas gewagt aber es passt wirklich wunderbar. Auf eine ähnlich sich ergänzende Weise wie Wild mit Beeren harmoniert. Ich glaube so ziemlich alles, was aus dem Wald kommt passt geschmacklich gut zusammen.
    Ich kanns dir echt nur empfehlen.

    Vlg

  5. Pingback: Blueberry Muffins mit Zimt Zucker Streusel

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